VOTRE SILENCE ME CRIE DANS LES OREILLES
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Aber ich will mehr,ich will mehr,mehr als das.Nichts erscheint mir in diesem Moment flüchtiger,nichts könnte mir hier und jetzt mehr Furcht einjagen als der Körper,der sich an meiner Seite in den Schlaf zurückgezogen hat. Ich will zu der Luft werden, die er einatmet,zu seinem Blut,zu seinem Herzschlag, zu allem,ohne das er nicht mehr leben kann, und ich höre sie spotten, ich könnte mir genauso gut wünschen,dass mir goldene Flügel wachsen.
Irgendwann schlafe ich ein.Als ich erwache,liegt der Raum in tiefem Dunkel. Der Regen ist verstummt, tiefe Stille liegt über dem Haus. Ich weiß nicht, wie lange ich geschlafen habe,es müssen Stunden vergangen sein. Ich taste nach ihm,doch der Platz neben mir ist leer, das Laken kalt.


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Ich sehe in seine Augen,versuche deren Schwärze zu ergründen,aber da ist nichts,nur der Spiegel meiner Blindheit, und für den Moment ist mir dies genug.
Er küsst mich.


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"Stell dir das Lebn vor wie ein großes Haus mit vielen Zimmern.Einige dieser Zimmer sind leer,andere voller Gerümpel.
Manche sind groß und voller Licht, wiederum andere sind dunkel,sie verbergen Schrecken und Kummer.Und ab und zu - nur ab und zu,hörst du? - öffnet sich die Tür zu einem dieser schrecklichen Zimmer und du musst hineinsehen,ob du willst oder nicht.Dann bekommst du große Angst, so wie jetzt.Weißt du, was du dann tust?"
Ich schüttelte den Kopf.
"Dann denkst du daran,dass es dein Leben ist - dein Haus, mit deinen Zimmern. Du hast die Schlüssel,Phil. Also schließt du die Tür zu diesem svhrecklichen Zimmer einfach zu."
"Und dann werfe ich die schlüssel weg!"
" Nein,das darfst du nicht tun, niemals. Denn eines Tages spürst du vielleicht, dass nur ducrh dieses schreckliche Zimmer der Weg in einen größeren, schöneren Teil des Hauses führt. Und dann brauchst du den Schlüssel. Du kannst deine Angst für eine Weile aussperren,sber irgendwann musst du dich ihr stellen."

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"Liebst du mich?"
"Ich brauche dich."
"Das ist armselig"
" Nein,es ist ehrlich"
"Und überaus praktisch,oder?Beruigt wahrscheinlich das Gewissen,nachdem man sich an Menschen bedient hat wie an dem Krempel in der Auslage eines Gemischtwarenladens."

Meine Beine sind weich geworden. Wenn ich mich jetzt nicht bewegen, werde ich hinfallen oder mich übergeben. Ich laufe. Meine Hand fährt über den gerade geschnittenene Hecken dieser spießigen Stadt entlang. Ich spüre den Schnee nicht, sehe ihn nicht und höre nichts außer diesem seltsamen Rauschen. Ich falle in einen Brunnen, der kein Ende zu nehmen scheint. Das Wasser ist so kalt, und ich finde keinen Boden unter meinen Füßen. Fang mich auf, auch wenn das,was du für mich empfindets keine Liebe ist! Fang mich einfach auf und halte mich fest, in deinen Armen mit den wunderschönen Händen und sag mir, dass ich einfach nur einen bösen Traum hatte und halt mich fest.
Ganz fest.

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Wenn ich seinen Namen flüstere, spüre ich Scherben im Mund. Wenn ich sein Bild vor mich befehle, legt sich Eis auf meine Gedanken. Wenn ich mir vorstelle, ihn zu streicheln, öffnen Skalpelle meine Finger und Hände.


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Und plötzlich sah ich nicht mehr ihn, sondern ein leeres Blatt Papier, das darauf wartete, beschrieben zu werden. Ich wusste, dass ich da unmöglich würde leisetn können, nicht hier und nicht jetzt.



fast Alles: Andreas Steinhöfel: die mitte der welt



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